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Im Bereich "Wissenswertes" haben wir interessante und nützliche Informationen rund um Ihr neues Dach zusammen getragen! Schauen Sie mal vorbei und finden Sie Anregungen und Ideen zu Ihrem neuen Dach!


Beitrag aus den Seiten des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH).
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Wer die Wahl hat, hat die Qual

Große Auswahl bei Dacheindeckungsmaterialien
Die Vielfalt der auf dem Markt verfügbaren Materialien für die Eindeckung von geneigten Dächern ist sehr groß. Die meisten dieser Materialien sind schon seit einigen Jahrhunderten bekannt und daher tief in der Tradition des Dachdeckerhandwerks verankert. Dazu zählen beispielsweise Dachziegel, Schiefer, Reet, Holzschindeln aber auch Metalldeckungen.
Bei der Auswahl der Dachdeckung hat der Eigentümer eines Gebäudes heutzutage die Möglichkeit über die Form des Eindeckungsmaterials, seiner Größe sowie seiner Farbe das Erscheinungsbild seiner Immobilie entscheidend zu prägen. Feingegliederte und traditionell handwerkliche Dachflächen lassen sich sehr gut mit Schiefer- und Biberschwanzziegeldeckungen erzeugen. Beide sind in unterschiedlichen Deckungsarten ausführbar und damit sehr variantenreich, Biberschwanzdeckungen weisen jedoch hinsichtlich des möglichen Farbspektrums sowie der Form der einzelnen Biber eine größere Vielfalt auf.
Ähnlich wie bei Schieferdeckungen können bei Deckungen mit Faserzement-Dachplatten und Bitumenschindeln mit der Art der Deckung unterschiedliche Strukturen auf der Dachfläche erzeugt werden. Im Ein- und Zweifamilienhausbau - aber auch im mehrgeschossigen Wohnungsbau - sind meist Deckungen aus Tondachziegeln und Betondachsteinen anzutreffen. Sie bieten die unterschiedlichsten Möglichkeiten bei der Gestaltung des Gebäudes. Neben der Vielfalt in Kontur und Farbe dieser Deckungen bietet auch die Größe außerordentlich viele Möglichkeiten das Dach und damit das gesamte Gebäude zu prägen.
Aus der Handwerkstradition gewachsene Dachdeckungen sind Reet- und Schindeldeckungen. Sie sind regional begrenzt, ihre Verarbeitung sollte nur von Dachdecker-Innungsbetrieben ausgeführt werden, die Erfahrung mit der Verarbeitung dieser Produkte haben.
Zu den großflächigen Dachdeckungsmaterialen gehören Kupfer, Titanzink und Blei. Sie decken die Dachfläche in der Regel in Form von Scharen ab und bilden damit lineare Strukturen auf dem Dach. Gerade Kupfer und Blei wurden schon vor Jahrhunderten vornehmlich bei repräsentativen Gebäuden wie Kuppeln und Turmdächern eingesetzt. Aber auch in der heutigen Zeit kann diese Art der Deckung nicht nur bei öffentlichen Gebäuden sondern auch bei Wohnungsgebäuden ein entscheidender Teil der Architektur sein.



V.i.S.d:P: Ulrike Heuberger M.A.
Bereichsleiterin Presse


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